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6 Schritte - um aus schlechten Zeiten wieder hochzukommen

by David Lengauer |  | 3 comments

Müssen wir immer glücklich sein? Vielleicht ist ein falscher Grundgedanke zu glauben, dass man immer glücklich sein muss. Hat nicht jeder von uns einmal schlechte Phasen?

Schlechte Phasen gehören zum Leben dazu. Das hat nichts damit zu tun, dass du nicht stark bist. Stark sein bedeutet nicht, nie schwach zu sein, sondern dass du es immer wieder schaffst, aufzustehen - doch wie? Ich verrate dir nun in 6 Schritten, wie du das immer wieder schaffst:

1.

„Du hast es schon einmal geschafft wieder aufzustehen und wirst es auch diesmal schaffen!“

Du bist in einem Loch und kannst dir nicht mehr vorstellen da raus zu kommen? Oft kommt in solchen Phasen, auch nochmals richtig viel zusammen. Ich hatte schon viele schlechte Phasen in meinem Leben, wo ich am Boden war. Aber ich bin aufgestanden und wieder rausgekommen.

Ich habe mir immer wieder gesagt: „David, du hast es aus so einer Situation schon einmal geschafft. Du wirst es diesmal auch schaffen!“.

Erinnere dich: Gab es bei dir schon einmal Phasen im Leben, aus denen du es schon einmal geschafft hast raus zu kommen? - also schaffst du es diesmal auch.

2.

„Akzeptiere die Situation und lasse die Emotionen zu.“

Wenn es dir richtig scheiße geht, dann geht’s dir eben richtig scheiße. Nimm den Prozess an- Du kannst im Leben keinen Schritt überspringen, du bist auch nur ein Mensch.

Ich bin früher immer von diesen negativen Emotionen weggelaufen und hab mich abgelenkt. Jeder macht das auf seine Art und Weise- zum Beispiel mit Alkohol. Das ist falsch! Es ist nicht gut Ablenkung zu suchen. Die Gefühle werden dadurch nämlich nicht weniger.

Auch wenn es sich so anfühlt, als würden dich deine negativen Gefühle von innen auffressen: Lass die Emotionen zu und spüre sie. Konzentriere dich darauf, wo du sie in dir spürst. Wichtig: Bewerte deine Emotionen nicht, denke nicht darüber nach, ob das jetzt gut oder schlecht ist.

Diesen Rat hat mir eine sehr gute Psychologin gegeben, welcher mir in diesen Situationen oft geholfen hat.

Als nächsten Schritt musst du dir dann bewusst werden:

3.

„Wenn du im Leben auf die Fresse fliegst, ist es deine Chance zu wachsen.“

Hättest du gedacht, dass solche Down- Phasen etwas Positives für dich sind? Sie geben dir die Chance zu wachsen. Wenn alles in deinem Leben perfekt läuft, dann wirst du weniger wachsen. Wachsen wirst du vor allem in den schlechten Zeiten.

Ich hatte letzten Sommer eine heftige Phase, wo ich sogar zwei Monate nicht trainiert habe und auch kaum öffentlich war. Mir hat dann eine Person gesagt: „David, du wirst später einmal wissen, dass dich diese Phase gerade extrem weit bringen wird. Egal, wie dreckig es für dich ist, es wird dich zum Wachsen bringen!“. Ich unterstreiche diese Aussage zu einer Million Prozent.

Dein Leben geht nicht immer bergauf, es ist ein permanentes Auf- und Ab. Stell dir vor du bist in einem Swimming Pool und sinkst- erst wenn du wirklich am Boden bist, kannst du dich mit voller Kraft auf wieder nach oben drücken. In nahezu allen Lebensbereichen, die heute bei mir gut funktionieren und wo ich richtig erfolgreich bin, gab es schlechte Phasen. Ich hatte vor diesen Erfolgen richtige Tiefpunkte.

Auch schlechte Zeiten in Beziehungen oder sogar Trennungen helfen dir. Sie bringen dir vieles über Menschen bei, du erfährst welche zu dir passen und welche nicht.

Egal wie tief du fällst, merke dir eines:

ERFAHRUNGEN MIT FIT&SHREDDED

Das sagen über 15.000 Mitglieder der FIT&SHREDDED Army, die dir bei jeder Frage weiterhelfen:

4.

„Du bist für deine Fehler selbst verantwortlich.

Nicht die Welt ist schuld, dass es dir schlecht geht.

- Hör auf zu jammern!“

Fehler machen ist ok, aber man kann nicht einfach die Verantwortung an andere abgeben. Sonst geben wir diesen Menschen die Macht über unser Glück.

Wir versinken in solchen Phasen in Selbstmitleid und wollen der bösen Welt die Schuld geben. Viele haben dann auch Freunde und Familienmitglieder, die unser Selbstmitleid füttern.

Ich habe immer zu mir selbst gesagt: „David, steh auf, beweg deinen Arsch! Es kann nicht sein, dass du so down bist. Schau, was du erreicht hast- deine Erfolge und wer du bist. Wegen so einer Scheiße willst du jetzt die ganze Zeit so herumjammern? Es reicht.“

Mir ist viel wichtiger, dass mir Leute ehrlich ins Gesicht sagen, dass ich den Arsch hochkriegen soll, als jene, die mein Selbstmitleid bestätigen.

5.

„Sei dankbar dafür,

was du hast.“

Bevor ich in der früh noch die Augen öffne, denk ich darüber nach, worüber ich dankbar bin. Das hilft mir positiver zu denken.

Überleg mal: es gibt Menschen, denen geht es viel schlechter als dir oder mir. Wenn du mal nachdenkst, wirst du draufkommen, dass unsere Probleme oft gar keine wirklichen Probleme sind. Es gibt Menschen, die hungern und im Krieg leben müssen.

Sei dankbar, wenn du gesund bist. Stell dir vor: du könntest auch krank sein und hättest nicht mehr lange zu leben?! In diesen Sekunden wird dir klar, dass deine Problemen eigentlich klein sind.

Der letzte Punkt ist auch noch sehr wichtig:

6.

„Umgib dich mit positiven Menschen.“

Umgib dich mit Menschen, mit denen du Spaß hast. Triff dich mit Leuten, die dir gut tun- versuch es einfach. Wenn du eine Trennung hinter dir hast, triff dich mit einer hübschen Frau (oder einem hübschen Mann). Mach das, was dir gut tut!


Diese sechs Schritte waren für mich immer extrem wichtig, als ich am Boden war. Auch Psychologen, mit denen ich viel gesprochen habe, haben mir bestätigt, dass das der richtige Weg ist. Leider haben manche Leute ein komplett falsches Bild von Psychologen. Du musst nicht krank oder verrückt sein, um da hin zu gehen. Schäm dich nicht dafür- es ist das beste was du machen kannst, wenn es dir schlecht geht, da diese einfach verstehen, wie wir Menschen wirklich ticken. Es muss nicht einmal ein heftiges Problem sein. So fand ich immer am besten heraus, was mir in meinem Leben weiterhilft.

Mach dir keinen Druck- vergiss diese gespielte Social Media Welt, wo angeblich alle happy sind. Schön wäre es, aber keiner ist dauernd happy.

Fazit:

Wenn du also am Boden bist: denke an diese Punkte und schäme dich nicht für einen Tiefpunkt. Erinnere dich daran, dass du aus solchen Situationen schon einmal heraus gekommen bist, es keinen Grund gibt es diesmal nicht zu schaffen, und dass diese Phasen wichtig sind. Es muss manchmal so sein, dass du am Boden bist, nur so kannst du daraus wachsen und lernen. Du wächst nicht durch die schönen Zeiten. Alles dauert seine Zeit und das musst du akzeptieren. Nimm jeden Prozess an- Du kannst auch keinen Schritt überspringen!

Irgendwann wird der Punkt kommen, wo du deinen Arsch bewegen musst. Dann wirst du wieder rauskommen- zu 1000%!

Du kennst jemanden, dem es auch gerade schlecht geht?

Teile mit ihm diesen Beitrag und verbreite diese Message!

Danke für deinen Support,

David

#oneteam

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Comments (3)

  • Michelle on November 17, 2020

    Tip Top!

  • Alexander Ertan on October 21, 2020

    Ehrenmann!! Super Tipps

  • Javier on October 20, 2020

    Sehr guter Text! Ich werde versuchen bei der nächsten DownPhase die Schritte umzusetzen. Aufjedenfall mehr solcher Beiträge bitte !

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